Welch ein Jahr liegt da hinter uns?!

Aktualisiert: Jan 12

von Jens Gnad



English version below

---


Wenn man das zurückliegende Jahr rein wirtschaftlich betrachtet, sind wir bei LOGIC mit einem blauen Auge davongekommen. Wir hatten die Chance das zu erwirtschaften, was wir benötigten, um alle Gehälter zu zahlen, neue Mitarbeiter einzustellen und das eine oder andere Experiment zu wagen.


Nur glücklicherweise ist es eben nicht nur der wirtschaftliche Aspekt, der uns antreibt, sondern auch der Wille bei unseren Kunden etwas Sinnvolles zu bewirken. Wir wollen unseren Kunden in diesen hochkomplexen Zeiten in der Medienwelt helfen, ihren Mehrwert zu identifizieren und diesen dann zu realisieren. Dafür verfügen wir über eine Auswahl an hochprofessionellen und zuverlässigen Partnern, mit denen wir diese Projekte umsetzen.


Aber was bringt uns das alles, wenn das, was in dieser disruptiven Transformation im Zentrum steht, nicht mehr so eingesetzt werden kann wie zuvor – der Mitarbeiter, der Ideengeber, der Kollege, der Wissensarbeiter, schlicht der Mensch.


Im Jahr 2020 habe ich persönlich gelernt was es heißt Menschen zu verstehen, sie zu akzeptieren und dabei an meine eigenen mentalen Grenzen zu gehen. Nie war ich zum Ende eines Jahres dermaßen ausgelaugt und müde. Nur frage ich mich, wieso und was könnte man tun, dass es besser wird.


Zurückblickend habe ich vermutlich vier bis sechs Stunden pro Woche damit verbracht mit mir selbst oder meinem Geschäftspartner, dem ein ausgesprochener Dank an dieser Stelle gilt, dass er mich in diesem Jahr ertragen hat, neue Ideen zu verproben wie wir Kunden erreichen, Projekte komplett remote umsetzen, Verhandlungen sinnvoll in Videokonferenzen gestemmt bekommen oder selbstverständlich unsere Mitarbeiter bei der Stange halten.


Freitagsbier, virtuelle Weihnachtsfeier, kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch, finanzielle Unterstützung, Büroregeln zum Schutz der Mitarbeiter, freie Tage für Kinderbetreuung, tägliche firmenweite Videokonferenz für einen gemeinschaftlichen Austausch, besondere Betrachtung der persönlichen Situation alleinlebender Mitarbeiter, um soziale Vereinsamung zu vermeiden und, und, und.


Man möge mich nicht falsch verstehen, wir haben das gerne gemacht und es war auch auf jeden Fall notwendig. Es sind die Extrameilen, die man als verantwortungsvoller Mensch gehen sollte, wenn man andere zu gleichem motivieren möchte.


Unser Team hat im Jahr 2020 unfassbares geleistet. Man stelle sich vor, dass man aus einem Status Quo, der sehr gut eingeschwungen war, solch eine drastische Änderung durchführt und nahezu alles läuft reibungslos weiter. Das funktioniert nur, wenn alle die gleiche Einstellung und das Verständnis für unsere Mission haben.


Kollegen, ich weiß ihr seid nahezu alle zum Ende des Jahres auf dem Zahnfleisch gelaufen und wir möchten euch dafür danken, dass alle durchgehalten haben.


2021 startet vermutlich recht schwer, wird aber sicher bedeutend besser enden als 2020. Im Jahr 2022 wird LOGIC 25 Jahre alt und wir versprechen euch schon jetzt, dass wir dann alle Partys, die wir haben liegen lassen oder auch noch liegen lassen werden müssen, nachholen werden.


Wir sind stolz auf euch!


Jedoch möchte ich auch unseren Partnern, sowohl Kunden als auch Hersteller, danken, da sie ebenfalls alles gegeben haben und sich trotz der erschwerten Situationen an die guten Zeiten zuvor erinnerten.


Es ist leicht in einer Extremsituation alles Vorherige, was wunderbar lief, auszublenden und sich auf das Negative zu konzentrieren. Es erfordert jedoch Größe und Weitsicht auch schwierige Zeiten gemeinsam zu durchstehen und nicht sofort die Strategie zu ändern, wenn der Wind von vorne weht.





What a year we have had!


by Jens Gnad



Looking back at the past year in purely economic terms, we at LOGIC got off lightly. We had the chance to earn what we needed to pay all salaries, hire new employees and try out one or another experiment.


Fortunately, it is not only the economic aspect that drives us, but also the will to achieve something meaningful for our customers. In these highly complex times in the media world, we want to help our customers identify their added value and then realize it. To do this, we have a selection of highly professional and reliable partners with whom we implement these projects.


But what is the point of all this if what is at the heart of this disruptive transformation can no longer be deployed in the same way as before - the employee, the creator of ideas, the colleague, the knowledge worker, simply the human being.


In 2020, I personally learned what it means to understand people, to accept them, and in the doing, to push myself to my own mental limits.


I have never been so exhausted and tired at the end of a year. Only I wonder why and what could be done to improve it.


Looking back, I probably spent four to six hours a week with myself or my business partner, who deserves a special thanks for managing this year with me, trying out new ideas on how to reach customers, implement projects completely remote, get negotiations done in video conferences and, of course, keep our employees motivated.


Friday beers, a virtual Christmas party, little treats in between, financial support, office rules to protect employees, days off for childcare, daily company-wide video conferences for a collaborative exchange, special consideration of the personal situation of employees living alone to avoid social isolation, and, and, and.


Do not get me wrong, we were happy to do it and it was definitely necessary. It is the extra mile you should go as a responsible person if you want to motivate others to do the same.


Our team accomplished incredible things in 2020. Imagine making such a drastic change from a status quo that was very well settled and almost everything continues to run smoothly. This only works if everyone has the same mindset and understanding of our mission.


Dear colleagues, I know you were almost all running on fumes by the end of the year and we want to thank you all for hanging in there.


2021 will probably start quite hard, but will certainly end significantly better than 2020. In 2022 LOGIC will be 25 years old and we promise you already that we will then make up for all the parties we have left behind or will have to leave behind.


We are proud of you!


But I would also like to thank our partners, both customers and manufacturers, because they also gave their all and remembered the good times before, despite the difficult situations.


In an extreme situation, it is easy to block out everything that went ideal before, and focus on the negative. However, it requires greatness and foresight to get through difficult times together and not immediately change strategy when the wind blows from the front.

Netzstruktur Footer

LOGIC media solutions GmbH

Sandstraße 7

64404 Bickenbach

E-Mail: info@logic.tv

Telefon: +49 6257 9380 0